Baden mit Kindern – Was man für den perfekten Badespaß beachten sollte

11.08.2016 13:32 von Dorins Kindermode

Ob beim Strandurlaub oder am heimischen Baggersee – was gibt es Schöneres, um der sommerlichen Hitze zu entkommen, als das Planschen im kühlen Nass? Damit dem Spaß nichts im Wege steht, gibt es im heutigen Blogbeitrag ein paar Tipps rund ums Thema. Denn manche Kinder müssen erst für das ungewohnte Terrain begeistert werden und an erster Stelle steht natürlich das Thema Sicherheit.

Kleine Flaggenkunde

Fahrt ihr zum Baden ans Meer, solltet ihr auf die Auswahl eines geeigneten Strandabschnittes achten. Orientierungshilfe bieten hier international genormte farbige Flaggen. Dabei bedeuten rote Flaggen ein generelles Badeverbot. Eine gelb-rote Flagge heißt, dass dieser Strandabschnitt besonders fürs Baden geeignet ist und von einem Rettungsschwimmer bewacht wird. An solchen Orten sollte man mit Kindern bevorzugt baden gehen, denn ein zusätzliches Augenpaar erhöht natürlich immer die Sicherheit. Weht am Strand eine rein gelbe Flagge, signalisiert diese, dass baden zwar erlaubt ist, aber für weniger versierte Schwimmer nicht geeignet ist. Diese Strände solltet ihr mit Kindern eher meiden, selbst wenn sie grundsätzlich schwimmen können. Schwarz-weiß karierte Flaggen markieren, dass der Gebrauch von Wassersportgeräten wie zum Beispiel Jetskis erlaubt ist. Baden sollte man hier dagegen nicht. Eine blaue Flagge zeigt eine besonders gute Wasserqualität und das Einhalten bestimmter Sicherheitsanforderungen an und lädt somit besonders zum Plantschen ein. Am besten informiert ihr euch schon vor dem Urlaub über die Beschaffenheit des örtlichen Badestrandes.

Motivationshilfe für wasserscheuen Nachwuchs

Manche Kinder haben Angst vorm Baden, selbst wenn das Wasser flach und an sich ungefährlich ist. Für Eltern gilt: Nehmt diese Angst ernst! Nähert euch dem kühlen Nass langsam und gemeinsam. Mehr Spaß macht das Ganze natürlich mit der richtigen Ausrüstung. Je nach Alter gibt es eine endlose Auswahl an Spielzeug – vom Schaufel- und Eimer-Set bis hin zur Luftmatratze. Doch auch Schwimmhilfen sind nicht ungefährlich, denn sie können Kinder übermütig machen. Auch bei älteren Kindern solltet ihr daher darauf achten, dass sie zum Beispiel bei Wind nicht zu weit hinausgetrieben werden. Am besten nutzt man selbst mit guten Schwimmern eher flache und übersichtliche Badeorte. Kleine Kinder reagieren besonders empfindlich auf Wasser in den Augen. Hier können kindgerechte Taucherbrillen für Abhilfe sorgen.

Baden mit Luftmatratze   Taucherbrille als Augenschutz   Schwimmflügel für die Kleinen

Sonnenschutz geht alle an

Neben tiefem Wasser ist natürlich der Sonnenschutz ein Thema. Dabei gilt: Lieber zu viel als zu wenig, denn Sonnenbrand ist bei Kindern besonders gefährlich. Wählt also lieber ein etwas stärkeres Sonnenschutzmittel. Zusätzlich schützen Hüte und Sonnenbrillen vor der gefährlichen UV-Strahlung. Auch auf einen Sonnenschirm oder eine Bademuschel sollte nicht verzichtet werden, gerade bei längerem Aufenthalt in der Sonne. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass eure Kleinen nicht zu lange im Wasser bleiben, denn sie können leicht unterkühlen. Fangen sie an zu zittern, dann sollten sie dringend das Wasser verlassen. Badet man abseits von bewachten Stränden oder am nächsten Baggersee, sollte auch auf einen guten Empfang mit dem Mobiltelefon geachtet werden. Im Falle eines Falles gibt es nichts Schlimmeres, als nicht rechtzeitig Hilfe rufen zu können. Aber vergesst bei aller Vorsicht den Spaß am gemeinsamen Baden gehen nicht, denn darum geht es ja letztlich. Viel Spaß!

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