Do-It-Yourself-Kindheitstraum: Das eigene Baumhaus

09.06.2016 13:23 von Dorins Kindermode

Was gibt es schöneres als den eigenen Kindern einen Wunsch zu erfüllen, den man als Knirps selbst hatte. Ein Baumhaus – das eigene kleine Reich, in das man sich zurückziehen, spielen und träumen kann. Aus Elternperspektive gestaltet sich das aber als eine zweischneidige Sache. Natürlich möchte man glückliche Kinderaugen sehen, aber den eigenen Nachwuchs mehrere Meter über dem Boden herumtollen zu sehen, kann auch den Schweiß auf so manche Elternstirn treiben. Entschließt ihr euch, das Vorhandensein eines geeigneten Baumes vorausgesetzt, zum Baumhausbau, dann solltet ihr einige Dinge beachten, damit das Ergebnis auch unbedenklich genutzt werden kann. Darum wollen wir im heutigen Blogbeitrag ein paar nützliche Tipps geben, die bei der Planung beachtet werden sollten.

Eignet sich jeder Baum als Träger?

Nein! Wichtig ist, dass der Baum gesund ist und ein gewisses Alter hat. Noch sehr junge, im Wachstum befindliche Bäume, können beim Baumhausbau verletzt werden oder sogar sterben und bieten langfristig keine sichere Grundlage. Größe und Form eines Baumes sind natürlich sehr individuell, weshalb es auch nicht „die“ perfekte Art gibt. Allerdings eignen sich Eichen und Buchen oft besonders gut. Diese verkraften Beschädigungen beim Bau, etwa durch Schrauben im Stamm, relativ gut und weisen oft Astgabeln mit 90°- bzw. 45°-Winkeln auf, die eine solide Grundlage für eine Konstruktion im Baum bieten.

Ab welchem Alter kann ich mein Kind aufs Baumhaus lassen?

Auch diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Wichtig ist, das eigene Kind und seine motorischen Fähigkeiten gut einschätzen zu können. Außerdem spielt die Art und Höhe des Baumhauses eine Rolle. Ein tiefes Baumhaus mit einer einfachen Treppe ist schon eher was für kleinere Kinder, als ein höher gelegenes, das nur über eine Strickleiter zu erreichen ist. Entsprechend sollte auch schon bei der Planung das Alter der Kinder berücksichtigt werden. Aber: Passieren kann natürlich immer etwas, deshalb sollten kindgerechte Baumhäuser grundsätzlich nicht so hoch angelegt werden, dass eventuelle Stürze gefährlich werden können. Zusätzlich könnt ihr den Bereich unter dem Baumhaus mit Rindenmulch oder Sand auslegen, um eventuelle Stürze möglichst weich zu gestalten.

Baumhausbau-ist-kein-Hexenwerk

Schaffe ich das denn?

Nur Mut! Baumhausbauen ist kein Hexenwerk. Mit ein bisschen Internetrecherche findet man zahlreiche Anleitungen, an denen man sich orientieren kann. Ein Baumhaus kann alles sein: Ein paar Bretter im Geäst oder ein richtiges kleines Gebäude. Schätzt eure eigenen handwerklichen Fähigkeiten richtig ein. Notfalls kennt doch jeder einen fähigen Hobbyhandwerker, der einen unterstützen kann. Die richtige Planung ist das A und O. Das Baumhaus muss (und kann) nicht an einem Tag fertig werden!

Können meine Kinder mithelfen?

Auf jeden Fall! Das Baumhausbauen an sich ist schon ein Abenteuer und je nach Alter könnt ihr euren Kleinen verschiedenste Aufgaben übertragen und dabei ganz nebenbei das handwerkliche Geschick und die Lust am Selber bauen wecken. So wird das Vorhaben ein Projekt für die ganze Familie. Auch bei der Planung können die Kleinen einbezogen werden. Wo soll der Eingang sein? Wie viele Fenster braucht mein Baumhaus? So wird das ganz persönliche Traumhaus schon bald zur Realität.

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