Kinder und Haustiere – Eine gute Kombination?

13.10.2016 10:00 von Dorins Kindermode

Viele Kinder kommen schon sehr früh mit Tieren in Kontakt. Gerade auf dem Land ist das meistens ohnehin unumgänglich. Auch in der Stadt sind Haustiere oft schon vor dem Kind da und die Alteingesessenen müssen ab diesem Zeitpunkt mit geteilter Aufmerksamkeit leben. Aber was tun, wenn sich das Kind ein Tier wünscht? Gibt es ein gutes Alter für das erste eigene Haustier und welche Tiere eignen sich am besten? Mit diesen Fragen wollen wir uns im heutigen Blogartikel beschäftigen.

Der beste Freund auch für Kinder

Die Vorteile der pelzigen Seelentröster

Wenn sich Kinder aktiv ein Haustier wünschen, sollten sich Eltern freuen, denn das kann einen hohen pädagogischen Wert haben. Tiere können schon für sehr junge Kinder ab drei Jahren eine große Bedeutung haben. Kinder bauen leicht eine Beziehung zu Tieren auf und betrachten sie als Spielkameraden und Freund. Das beschäftigt Tier und Kind und gibt gestressten Eltern ein bisschen Freiraum, in dem sie lediglich Beobachter sind. Besonders Stadtkinder haben häufig kaum einen Bezug zur Tierwelt und können durch ein eigenes Haustier selbst das Verhalten anderer Lebewesen erforschen. Nach Ansicht vieler Pädagogen steigert das die soziale Kompetenz und fördert die allgemeine Persönlichkeitsentwicklung.

Für ältere Kinder können Haustiere außerdem als Seelentröster dienen – Hund oder Hamster fragen nicht nach der schlechten Mathenote und nehmen ruhige wie aufgeweckte Kinder gleichermaßen an. Grundsätzlich können Haustiere auch das Immunsystem stärken. Krankheiten von Mensch und Tier sollte man aber auf keinen Fall unterschätzen und besonders auf regelmäßige Tierarztbesuche und die Tetanusimpfung der ganzen Familie achten. Auswirkungen auf das Allergieverhalten sind noch umstritten, aber es deutet vieles darauf hin, dass Kinder mit Haustieren weniger Allergien ausprägen. Leiden jedoch bereits die Eltern an Asthma oder Allergien, sollte man auch bei den Kleinen mit einem hohen Risiko rechnen.

Der Hund – Der beste Freund auch des kleinen Menschen?

Die Wahl des Tieres ist ein heikles Thema. Viele Eltern gehen nach dem Motto „Kleines Kind – Kleines Tier“ vor. Davon ist abzuraten, denn viele Kleinstnager wie Hamster sind nachtaktiv und können unter der auch mal groben Behandlung durch Kinder leiden. Klar muss sein: Auch wenn das Kind hoch und heilig verspricht immer Gassi zu gehen oder das Füttern nie zu vergessen, bleiben am Ende meist die Eltern für das Tier verantwortlich und sollten daher die Entscheidungen treffen. Wie viel Geld wollen wir dafür ausgeben? Wie viel Zeit und Platz können wir investieren? Wie lange wollen wir uns an ein Tier binden? Das sind die entscheidenden Kriterien.

Katzen als Haustiere für Kinder     Wellensittich als Haustier

Sind die Tiere grundlegend zahm, gelten Hunde und Katzen als Platz 1 und 2 der Liste der kinderfreundlichsten Haustiere. Sie sind aktiv, relativ robust und können Kindern auch beibringen, wann sie in Ruhe gelassen werden möchten. Diese sind natürlich auch am aufwendigsten in der Unterhaltung. Fische oder Vögel sind dagegen besonders für sehr kleine Kinder eher Heimkino als Haustier. Ältere Kinder können mit fast jeder Tierart umgehen und sollten auch aktiv in deren Pflege einbezogen werden, um Verantwortungsbewusstsein zu lernen. Am besten lasst ihr den Familienrat tagen und besprecht, wie ihr ein Tier in euer Leben integrieren könnt – für das Kind lohnt sich das allemal! ;-)

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