Muss es immer Markenkleidung sein?

03.03.2014 20:20 von Dorins Kindermode

Die Medien haben dieses Thema schon oft aufgegriffen: Marken-Mobbing. Kinder werden gemobbt, weil sie dieses oder jenes Kleidungsstück besitzen. Dabei reicht das Mobbing von harmlosen Sprüchen bis hin zu Handgreiflichkeiten. Es gibt viele Seiten im Netz, die sich ebenfalls mit dem Thema 'Markenkleidung' & Mobbing auseinandersetzen: Wo bekomme ich Hilfe? Wie kann ich mein Kind dagegen schützen? Wie kann ich präventiv dagegen vorgehen? All diese Fragen wollen wir hier alle gar nicht erörtern.

Gründe für Markenkleidung für Kinder

Uns stellte sich aber im Shop natürlich auch irgendwann die Frage, wie sehen wir das mit der Markenkleidung für Kinder. Hier unsere Antwort: Bekleidungsmarken können einen viel zu hohen Stellenwert einnehmen, ABER sie sind auch Hinweis auf die Qualität und den Stil einer bestimmten Kollektion. Das ist ein großer Vorteil.

Wenn man einen bestimmten Stil mag, zum Beispiel auf hochwertige Stoffe mit liebevollen Applikationen in bequemen Schnitten, dann fällt uns zum Beispiel Salt and Pepper ein. Im Bereich Accessoires mit kuscheligen Textilien und nützlichen Funktionen wird häufig Sterntaler genannt (nicht um sonst gibt es diese Marke schon sehr lange in guter Qualität). Natürlich gibt es auch Marken mit deutlicherem Statement (dänisches oder schwedisches Design oder komplett rüschig oder mit besonderem Aufdruck).

Alles in Allem dienen Marken im Bereich Kinderkleidung der Orientierung.

Markenbewusstsein als Erziehungsaufgabe

Möchte man seinem Kind also etwas anziehen, was etwas Besonderes ist oder einen bestimmten Stil unterstreicht, dann sucht man eben direkt nach dem Markennamen. Natürlich sollte man den Kids auch beibringen, dass diese eben auch einen bestimmten Wert haben und man eben auch pfleglich mit seinem Eigentum umzugehen hat.

Und das dieser Wert eben daher kommt, dass die Markenkleidung (im besten Fall) hochwertiger verarbeitet ist und eben keine billige Produktion. Erzieherisch vermitteln sollte man aber auch, dass man nicht jedes Kleidungsstück einer Marke kaufen muss. Wertschätzung und Freude an Produkten sind Erziehungswerte, die wir unseren Kindern mittels Marke ebenfalls vermitteln könn(t)en – nicht nur den Gedanken „ich muss das haben, was alle haben“. Wenn alle so denken würden, gäbe es vielleicht weniger Mobbing?!

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