Wandern mit Kindern – Freude an der Natur und ihre Hürden

29.07.2016 13:30 von Dorins Kindermode

Das Wandern ist bekanntlich des Müllers Lust. Doch die Freude an der Natur teilen auch viele Familien. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bewegung ist gesund, sowohl für kleine, als auch große Wandersleute. Wandern ist eine erfrischende Abwechslung vom städtischen Alltag und es stärkt den familiären Zusammenhalt. Für Kinder ist die Begegnung mit der Natur immer ein Abenteuer, bei dem es viel zu lernen und zu entdecken gibt. Doch je nach Alter können unterschiedliche Probleme der Wanderfreude im Weg stehen. Daher wollen wir mit diesem Blogbeitrag ein paar Tipps geben, die den nächsten Ausflug erleichtern sollen.

Wandern mit den Kleinsten: Das Problem Kinderwagen

Können die Kinder noch nicht laufen, ist es wichtig, die Route vor dem Ausflug gut zu planen. Zwar gibt es auch geländegängigere Kinderwagen, doch wenn Eltern diese schon über mittlere Steigungen schieben müssen, ist der Spaß an der Natur schnell verflogen. Außerdem müssen geschaffte Höhenmeter in der Regel auch wieder bergab bewältigt werden – mit einem rollenden Kinderwagen nicht ungefährlich. Hier empfiehlt es sich, eine flache Wanderstrecke zu wählen. Die meisten Wanderregionen bieten im Internet Informationen zu barrierefreien Wanderwegen an. Möchte man trotzdem nicht auf einen tollen Ausblick verzichten eignen sich gerade Wanderwege auf Bergkämmen, die etwa mit einer Seilbahn erreicht werden können. Babys reagieren jedoch empfindlich auf schnelle Druckveränderungen, daher sollte man auf allzu große Höhenunterschiede verzichten und dem Kind bei der Seilbahnfahrt ein Fläschchen geben, um den Druckausgleich zu erleichtern.

Die Rückentrage – das Must-have-Wanderutensil

Sobald die Kleinen alleine aufrecht sitzen können, etwa ab dem 7. oder 8. Lebensmonat, kann eine Rückentrage benutzt werden. In der Regel genießen Kleinkinder das angenehme Schaukeln und die körperliche Nähe zu Mama oder Papa, aber jedes Kind reagiert unterschiedlich, weshalb eine Trage vor einer längeren Tour getestet werden sollte. Wichtig ist, auf die richtige Kleidung zu achten. Besonders dem tragenden Elternteil dürfte durch die Bewegung und das zusätzliche Gewicht schnell warm werden, was aber nicht unbedingt für das getragene Kind gelten muss.

Wandern in den Bergen
 

Motivationstipps für kleine Nörgler

Bei älteren Kindern ist die Motivation oft das größte Problem. „Ich kann nicht mehr.“, „Wie weit ist es noch?“, usw. dürften für viele Eltern bekannte Sätze sein. Dabei sollten Kinder nicht unterschätzt werden – sie können mit ein paar Tricks oft weiter laufen, als man es ihnen zutraut. Eintönige gerade Waldwege werden schnell langweilig. Touren mit Anstieg oder einem schönen Ausblick sind da deutlich aufregender. Auch Wanderlieder oder Spiele (z. B. „Ich sehe was, was du nicht siehst“) können den Weg unterhaltsamer gestalten oder man wandert in größeren Gruppen mit mehreren Familien. So können sich die Kleinen mit Gleichaltrigen beschäftigen. Außerdem sollten auf regelmäßige Pausen geachtet und Ziele gesetzt werden. Der Ausblick auf ein leckeres Essen in einer Hütte kann oft Wunder bewirken. Je nach Alter können sie dabei auch mehr Verantwortung übernehmen, etwa einen eigenen Rucksack tragen oder mitentscheiden, welcher Weg eingeschlagen wird. Wichtig ist zu akzeptieren, dass es mit Kindern eben etwas langsamer geht und eventuell nicht alle Wanderziele erreicht werden können. Aber am Ende ist jedes Kind anders. Probiert ein bisschen herum, dann steht der allgemeinen Wanderfreude nichts mehr im Weg.

Damit den Wanderausflügen auch klamottentechnisch nichts im Wege steht, findet ihr bei uns im Shop die optimale Wanderbekleidung für eure Kleinen: von Sonnenbrillen für Schönwettertage, über Halstücher für windige Zeiten, bis hin zu Regenbekleidung, falls ihr von einem Wettereinbruch überrascht werdet. Schaut euch einfach mal um!

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